Die Bibliothek der verlorenen Seelen
Eine Reise durch die Weltliteratur der Geister, Dämonen und Spukgestalten
Ob man nun an Geister glaubt oder nicht, sie begleiten uns unter zahllosen Namen und in vielerlei Gestalt, seit der erste Mensch sich seiner Sterblichkeit bewusst wurde. Aus der Hoffnung, dass ein Jenseits und neben der sichtbaren Welt eine unsichtbare existieren möge, wuchsen Religionen, Mythen, Märchen und Geschichten, die einander in ihren Grundzügen bemerkenswert ähnlich sind, selbst wenn sie aus unterschiedlichen Kulturkreisen stammen.
Alexander Pechmann begibt sich in seinem von Paloma TarrĂo Alves wunderschön illustrierten Band auf die Spuren der Schriftsteller, die sich dem Reiz des Unheimlichen nicht entziehen konnten: Charles Dickens, Algernon Blackwood, ThĂ©ophile Gautier, Thomas Mann, Henry James und viele mehr. Die Bibliothek der verlorenen Seelen nimmt uns mit in die Weltliteratur, die sich dem Gespenstischen verschrieb und die Geistergeschichte zur Kunstform erhob. Die mannigfaltigen Spukgestalten – von den Dämonen des Gilgamesch-Epos bis zu Gustav Meyrinks Golem – erweisen sich oft weniger als bloĂźe Ausgeburten der Phantasie, denn als Verarbeitungen realer Begegnungen mit dem Unerklärlichen und Wunderbaren.
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| Veröffentlichung: | 19.03.2026 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 20,8 cm / B 12,6 cm / 430 g |
| Seiten | 320 |
| Art des Mediums | Buch |
| Preis DE | EUR 34.00 |
| Preis AT | EUR 35.00 |
| ISBN-13 | 978-3-969-99494-8 |
Ăśber den Autor
Alexander Pechmann, geboren 1968 in Wien, Autor und Herausgeber, übersetzte und edierte zahlreiche Werke der englischen und amerikanischen Literatur des 19. und frühen 20. Jahrhunderts: u. a. von Herman Melville, Mary Shelley, Sheridan Le Fanu, Mark Twain, Robert Louis Stevenson, Henry David Thoreau, Lafcadio Hearn, Rudyard Kipling, F. Scott und Zelda Fitzgerald. Er versteht sich als Schatzgräber und Goldsucher der Literatur, mit einer großen Vorliebe für verlorene Texte und vergessene Geschichten.
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Ein Blogbeitrag zu diesem Buch
Eine Reise durch die Welt der Spukgestalten
Alexander Pechmann beschäftigt sich mit Dämonen, Geistern und Spukgestalten in der Weltliteratur. Die Bibliothek der verlorenen Seelen nimmt uns mit in die Weltliteratur, die sich dem Gespenstischen verschrieb und die Geistergeschichte zur Kunstform erhob.
cybergirl1 Kommentar zu diesem Buch
Eine Reise durch die Welt der Spukgestalten
Klappentext:Ob man nun an Geister glaubt oder nicht, sie begleiten uns unter zahllosen Namen und in vielerlei Gestalt, seit der erste Mensch sich seiner Sterblichkeit bewusst wurde. Aus der Hoffnung, dass ein Jenseits und neben der sichtbaren Welt eine unsichtbare existieren möge, wuchsen Religionen, Mythen, Märchen und Geschichten, die einander in ihren GrundzĂĽgen bemerkenswert ähnlich sind, selbst wenn sie aus unterschiedlichen Kulturkreisen stammen. Alexander Pechmann begibt sich in seinem von Paloma Tarrío Alves wunderschön illustrierten Band auf die Spuren der Schriftsteller, die sich dem Reiz des Unheimlichen nicht entziehen konnten.
„Die Bibliothek der verlorenen Seelen“ von Alexander Pechmann, trägt den Untertitel „eine Reise durch die Weltliteratur der Geister, Dämonen und Spukgestalten“.
Dieser Untertitel beschreibt das Buch genau und hat mich neugierig gemacht.
Das Buch ist in 5 Kapitel aufgeteilt und wird begleitet von schönen Illustrationen von Paloma Tarrió Alves. Zu Beginn werden den Leser*innen die unterschiedlichen Spukgestalten erklärt.
Dann geht es auf eine Reise in die Weltliteratur. Denn genau wie viele Menschen haben sich auch Autor*innen schon mit Geistern und Dämonen beschäftigt.
Alexander Pechmann schreibt hier weniger einen herkömmlichen Roman als vielmehr eine Liebeserklärung an das Medium Buch. Wer Freude an literarischer Spurensuche hat und eine Vorliebe für die dunkle Romantik pflegt, findet hier eine meisterhafte Symbiose aus Fachwissen und Erzählkunst.
Berühmte Persönlichkeiten wie Mary Shelley, Edgar Allan Poe, Charles Dickens, Henry James und Shirley Jackson werden von Pechmann aus ihren Schreibstuben geholt. Sie werden als feinfühlige, oft verletzliche Menschen gezeichnet, für die der Spuk eine Notwendigkeit war, um die Welt zu begreifen.
Der Schreibstil von Alexander Pechmanns ist das Herzstück des Buches. Es gelingt ihm, akademische Präzision mit der fesselnden Atmosphäre einer klassischen Novelle zu verbinden. Der Ton ist anspruchsvoll, aber niemals trocken. Alexander Pechmann schreibt mit einer spürbaren Begeisterung für das Abstruse und Kuriose. Seine Sätze fließen elegant und fangen den nostalgischen Charme des 19. Jahrhunderts perfekt ein.
„Die Bibliothek der verlorenen Seelen“ ist eine ganz andere Art von Buch, die ich sehr interessant finde.
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